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  <link>https://ratioblog.de</link>
  <copyright>(C) Michael Hohner</copyright>
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  <description>Kritische Betrachtungen über Naturwissenschaften, Alternativmedizin, Alltagsmythen, Parawissenschaften und Wissenschaft in den Medien</description>
  <language>de-DE</language>
  <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:25:59 +0200</pubDate>
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    <title>RatioBlog</title>
    <link>https://ratioblog.de</link>
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  <title>RatioBlog, Kommentare</title>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c471</link>
  <title>EEBO zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 18:58:26 +0100</pubDate>
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  <description>Schade, daß Thorsten auf Deinen Einwand nicht geantwortet hat, da hier ein Grundsatzproblem sich auftut:
Als Arzt befinde ich mich in der Situation, daß Menschen ja nicht nur wie Zellen in der Petrischale den Naturgesetzen gemäß sich verhalten oder nach der reinen Vernunft, sondern auch gerne einmal irrational... Sie haben Ängste, Erwartungen usw. Nicht umsonst geht es ja bei der Medizin sowohl um die Anwendung naturwissenschaftlicher Verfahren, als auch darum, auf den Patienten als ganzes einzugehen, ihn nicht nur auf seine Erkrankung zu reduzieren.&lt;p&gt;Was hat das jetzt mit Homöopathika und dem Placeboeffekt zu tun? Zunächst einmal: Ich halte von den Globuli und besseren Schnäpsen, die uns die Hahnemannen mischen, gar nichts. Das ganze ist Beutelschneiderei. Wenn aber ein Patient von sich aus fragt, ob er zusätzlich zu einem schulmedizinischen Medikament ein Homöopathikum nehmen könne, da es ihm ja immer so gut geholfen habe, würde ich ihm es nicht verbieten, sondern mit dem Vermerk der unsicheren Wirkung ihm sagen, dass er es nehmen könne, da es zumindest nicht schadet. Wenn ich damit seine Selbstheilungskräfte, d.h. den Placeboeffekt ankurbeln kann, dann in Gottes Namen, warum nicht? Es handelt sich um einen der klassischen Kompromisse, die man in der Heilkunst eingehen muß, auch wenn sie einem nicht gefallen. Wohlgemerkt, Einnahme des Homöopathikums nicht anstelle, sondern zusätzlich zum etablierten Medikament!&lt;p&gt;Zum Thema Indikation des Placebos: Es gibt z.B. Situationen, in denen Patienten psychisch überlagert sind, die aber weit entfernt von einer psychischen Erkrankung sind, daß man kein Psychopharmakon geben würde. Hier kenne ich Erfahrungsberichte von Kollegen, die erstaunliche beruhigende bzw. heilungsbeschleunigende Effekte durch &quot;besonders teuere neue schweizer Tabletten&quot; (enthielten kein µg Wirkstoff) o.ä. verzeichneten. &quot;Problem&quot; heutzutage ist der informierte Patient, der das Recht darauf hat, daß ihm alles erklärt werden sollte, was mit ihm geschieht, daß heißt, der &quot;fromme Betrug&quot; ist ethisch fragwürdig und u.U. justitiabel.&lt;p&gt;Also: Auch wenn es manchmal sinnvoll erscheinen mag, wäre ich doch mit der gezielten Gabe eines wirkungslosen Medikaments ohne Wissen des Patienten seeehr zurückhaltend.
Und wenn ich einen Patienten habe, der von Homöopathie überzeugt ist, dann würde ich ihm das nicht um jeden Preis ausreden, denn wenn er dann aufgrund des gestörten Vertrauensverhältnisses gar nicht mehr zu mir kommt und die allopathischen Mittel nicht mehr einnimmt, ist auch nichts gewonnen.
Aber nie würde ich von selbst dem Patienten ein Homöopathikum aufschwatzen, und sei ich noch so ratlos, wenn eine etablierte Thearapie nicht wirkt!!!!</description>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c397</link>
  <title>Michael Hohner zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 15:35:20 +0200</pubDate>
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  <description>Zuerstmal: Hierzulande werden die meisten Homöopathika in Pillenform verabreicht.
&lt;p&gt;
Zum anderen: Wann genau ist ein Placebo indiziert? Handelt ein Arzt ethisch korrekt, wenn er ein nachweislich wirkungsloses Mittel verabreicht und dabei so tut, als ob es das täte?</description>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c396</link>
  <title>Thorsten zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 14:33:40 +0200</pubDate>
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  <description>Homoeopathie funktioniert genauso gut wie ein Placebo. Ist es also nicht sinnvoll, Homoeopathie dort einzusetzen, wo ein Placebo indiziert ist, der Patient jedoch Misstrauen gegenueber der Pillenform zeigt?</description>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c361</link>
  <title>sigmundo zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 00:56:51 +0200</pubDate>
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  <description>den artikel gibt&#039;s (noch) online...&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71558786.html&#039; rel=&#039;nofollow&#039; target=_blank&gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71558786.html&lt;/a&gt;</description>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c295</link>
  <title>Michael Hohner zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 17:41:27 +0200</pubDate>
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  <description>Der letzte Satz bezog sich vor allem auf die aktuellen Reaktionen führender Politiker auf den Vorstoß von Lauterbach. Die lassen darauf schließen, dass sie nichtmal wissen, was Homöopathie eigentlich ist. Ich verlange nicht, dass die politischen Entscheider ihre Umsetzungen in Gesetzesvorlagen ausschließlich auf wissenschaftlichen Fakten stützen (es gibt sicher bei jeder politischen Entscheidung auch zusätzliche Überlegungen). Was man aber mindestens verlangen kann, ist dass diese Entscheider wenigstens die Grundzüge dessen kennen, über was sie entscheiden. Diese ganz grundlegenden Informationen hätten die Entscheider nach dem Lesen des Spiegel-Artikels.</description>
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  <link>https://ratioblog.de/entry/homoeopathie-im-spiegel#c294</link>
  <title>Robert Unkelhäusser zu &#039;Und noch eins: Homöopathie im Spiegel'</title>
  <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 17:19:19 +0200</pubDate>
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  <description>Alles richtig - Allerdings, was soll der letzte Satz &quot;Letztere haben´s wohl am nötigsten.&quot; Ist das eine Feststellung, eine Weissagung, eine Vermutung, etwa wissenschaftlich belegt, oder genauso weit her geholt wie die Homöpathie. Leider funktioniert Politik nicht so einfach wie viele das gerne hätten. Falsch, es geht natürlich anders, aber dann haben wir wieder einen Führer und das wollen wir sicher nicht! Ob die Grünen nun wirklich daran glauben oder eben nur auf Stimmenfang sind, was ja auch funktioniert hat(Also hier wohl alles richtig gemacht haben)wird sich auch durch das lesen des Artikels kaum ändern. Ändern muss sich nach wie vor das Volk, denn ohne Nachfrage gibt es auch keine Homöpathie und keine Politiker die das verteidigen. Und wenn ich mir die Zeitungslandschaft so angucke, frage ich mich auch, wer macht denn eigentlich wirklich politik bzw. Meinungsmache, nach der die Politiker dann reagieren? Gab es nicht früher einen Artikel vom Spiegel (oder Stern) der die Homöpathie gnadenlos lobte?</description>
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